Faulbaumrinde

Cortex Frangulae

Faulbaumrinde

Drogenbezeichnung

Cortex Frangulae

Gattung

Kreuzdorngewächse – Rhamnaceae

Volkstümliche Namen

Gelbholzrinde, Pulverholzrinde, Gichtholz, Grindholz, Hundsbeere, Schusterholz, Sprickel

Stammpflanze

Frangula alnus Mill.

Verwendete Pflanzenteile

Rinde

Inhaltsstoffe

Frangulin (dieses ist in der frischen Rinde nur in Spuren enthalten, es entsteht erst bei der Lagerung), Gerbstoffe, Zucker, Alkaloide

Zubereitung

½ Teelöffel Faulbaumrinde mit ¼ Liter kochendem Wasser übergießen und 10 bis 15 Minuten ziehen lassen. Frisch bereiteten Tee vor dem Schlafen gehen trinken. Die Wirkung setzt nach 8 bis 12 Stunden ein.

Anwendungsgebiete

Abführmittel bei Verstopfung (dickdarmwirksam)

Besondere Warnhinweise

Nicht in der Schwangerschaft, Stillzeit und bei Kindern unter 10 Jahren anwenden. Nicht anwenden bei akuten, entzündlichen Erkrankungen des Darms, Schmerzen unbekannter Ursache im Bauchraum oder Darmverschluss. Vorübergehende Rotbraunfärbung des Harns sowie Pigmenteinlagerungen in der Darmschleimhaut sind harmlos.

Nebenwirkungen sind bei mindestens 1 Jahr abgelagerter Ware nicht zu befürchten. Wie alle drastischen Abführmittel, Faulbaumrinde nicht dauernd verwenden.

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